Aus Anekdoten lernen

Die Anekdote ist ein literarisches Genre lerne ich in der Wikipedia, heute abgerufen. Die Anekdote hat eine bemerkenswerte Begebenheit zur Grundlage heißt es zusammengefasst weiter. Drei Merkmale sind charakteristisch: Erstens die Pointe. Zweitens die Reduktion auf das Wesentliche. Und Drittens die scharfe Charakterisierung einer oder auch mehrerer Personen.

Und in der Alltagssprache, weiß Wikipedia weiter, ist es eine meist mündliche Schilderung einer Kuriosität, einer ungewöhnlichen oder komischen Begebenheit. Womit wir wieder bei Karl Valentin sind, wonach jedes Ding auch eine dritte Seite hat, die Komische.

Ach ja, eine Anekdote ist ohne jeden literarischen Anspruch.

Nun, das lässt mich mutig werden, denn Sie glauben gar nicht, wie viele Anekdoten es im Feld der Netzwerke, des Miteinanders und der Kommunikation gibt. Die Welt ist voll davon. Das ist auch logisch. Denn Netzwerken im Sinne dieses Blogs kann nur zwischen Menschen passieren und da wir unvollkommene Wesen sind, sind wir ein Hort von Anekdoten.

Die Anekdote, so im Kleingedruckten der Wikipedia, ist eine wahre oder erfundene Geschichte.

Bleiben mir nur noch zwei Dinge an dieser Stelle zu sagen. Sie müssen stark sein, wenn Sie das lesen.

  1. Ich werde Ihnen nur wahre Anekdoten aus den Netzwerken berichten. Zum Schutz Beteiligter und Unbeteiligter werde ich jedoch Namen nicht nennen.
  2. Ich werde eine Grenze überspringen, denn ich werde hier im Blog die Anekdoten nur schriftlich vorzutragen.

 

Ab morgen geht es in lockerer Folge los und es wird sich immer mal wieder eine Anekdote in den Reigen meiner Texte verirren.

 

Ich wünsche Ihnen schließlich die Kraft Unerwartetes zu ertragen und es von der komischen Seite zu nehmen. Nämlich genau dann, wenn Sie feststellen:

 

Der Herr oder die Frau Müller in der Anekdote, dass hätte auch ich sein können.

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