Übung Nr. 16 – Zweiter! Vize-Weltmeister. Wahnsinn! Einmalig!

Spüren Sie den Jubel? Ein Glücksgefühl sondergleichen. Ihr Heimatland. Ihr Lieblingsverein. Ihre Tochter, Ihr Sohn, Sie sind Zweiter geworden. Sie haben den Job nicht bekommen. Klasse. Super. Schon zum elften Mal Zweiter.

Können Sie sich diese Situation vorstellen? Dauerhaft vorstellen? Sie sind Zweiter geworden? Und Sie jubeln? Alle freuen sich mit Ihnen, nur weil Sie die elfte Absage auf Ihre Bewerbung um einen Job bekommen haben?

Die Zahl „Elf“ ist wohl dem Vergleich aus dem Fußball geschuldet. Wie wäre die Nation wohl drauf gewesen, wenn nach einem 7 zu 1 gegen den Rekordweltmeister Brasilien nur die Vize-Weltmeisterschaft für Deutschland herausgekommen wäre?

Sehr gut, aber immer nur Zweiter

Sie haben ein Top-Zeugnis. Ihr Diplom, Ihr Master oder Ihre Doktorarbeit war preiswürdig. Der Präsident Ihrer Hochschule und die Industrie- und Handelskammer haben Sie geehrt, und ein führendes Industrieunternehmen hat Sie mit einem Innovationspreis in Chemie bedacht. Aber nun sitzen Sie dort und bedauern Ihre 120igste Absage und sich selbst? Ich sagte ja: Die Zahl elf war aus der Luft gegriffen, aber es gibt auch promovierte und ausgezeichnete Fälle, die innerhalb von zwölf Monaten nur Absagen erhielten und nie in ihrem Traumberuf arbeiteten oder arbeiten werden. Wozu das lange Studium?

Freuen Sie sich jetzt, weil Sie den Dritten, die Vierte, den Fünften und die Sechste hinter sich lassen konnten? Oder selbst vielleicht gar nicht Zweiter sind?

Wussten Sie es bis heute nicht? Je nach Studie wird ein Drittel bis zu 60 Prozent neu zu besetzender Jobs nicht über Stellenausschreibungen vergeben, sondern über Netzwerke?

Bitte machen Sie sich heute Gedanken dazu, wie Ihnen Netzwerke helfen können? Und wenn es noch nicht Ihre Netzwerke sind, wie können Sie sich Ihre Netzwerke aufbauen? Was müssen Sie tun?

 

Meine dringlichsten Aufgaben, um nicht ohne Job zu bleiben.

 

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Lesen Sie bitte über das Prinzip Selbstverantwortung. Nicht Ihre Eltern, der schlechte Markt, Ihr Professor oder Ihre Familie sind schuld daran, dass Sie keinen Job finden.

 

 

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